Trockene Haut bei Pflegebedürftigen: Warum wir in der Praxis auf Schaumcreme setzen

Carsten Hackamp • 11. März 2026

Trockene Haut an Füßen und Beinen ist bei pflegebedürftigen Menschen ein häufiges Problem. Besonders bei eingeschränkter Mobilität oder begleitender Kompressionstherapie. In diesem Artikel erklären wir, warum eine gute Hautpflege wichtig ist und welche Erfahrungen wir in der ambulanten Pflege mit Schaumcremes gemacht haben.

Viele Pflegebedürftige leiden unter sehr trockener Haut.
Vor allem an Füßen und Unterschenkeln wird die Haut schnell spröde, rissig oder empfindlich. Das ist nicht nur unangenehm, es kann langfristig auch zu Hautschäden führen. In der ambulanten Pflege gehört Hautbeobachtung deshalb ganz selbstverständlich zum Alltag. Denn gesunde Haut ist ein wichtiger Teil der Gesamtversorgung.

Warum trockene Haut im Pflegealltag so häufig ist

Es gibt mehrere Gründe, warum die Haut bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen schneller austrocknet:

Mit zunehmendem Alter produziert die Haut weniger Fett und Feuchtigkeit. Durch eingeschränkte Beweglichkeit wird sie weniger durchblutet. Bei chronischen Erkrankungen oder Diabetes ist die Haut zusätzlich empfindlich. Auch regelmäßige Kompressionstherapie kann die Haut beanspruchen. Gerade an den Beinen ist die Haut daher oft besonders pflegebedürftig.

Hautpflege in Kombination mit Kompressionstherapie

In der ambulanten Pflege erleben wir häufig Situationen, in denen Pflegebedürftige täglich Kompressionsstrümpfe tragen. Diese sind medizinisch notwendig - können die Haut jedoch zusätzlich belasten.


Wichtig ist hier eine Pflege, die:


  • schnell einzieht
  • keinen fettigen Film hinterlässt
  • die Haut spürbar mit Feuchtigkeit versorgt

Denn erst wenn die Haut vollständig eingezogen ist, können Kompressionsstrümpfe wieder sicher angelegt werden.

Warum wir gute Erfahrungen mit Schaumcremes gemacht haben

In unserer täglichen Praxis nutzen wir bei sehr trockener Haut an Füßen und Beinen unter anderem die Allpresan Derma Med Repair Schaum-Creme Hydro Intensivpflege.

Was uns dabei überzeugt:

Die Schaumtextur lässt sich leicht verteilen und zieht schnell ein. Die Haut fühlt sich nach dem Auftragen geschmeidig an, ohne zu kleben. Gerade bei gleichzeitiger Kompressionstherapie ist das ein praktischer Vorteil im Alltag.

Wichtig ist uns dabei immer: Produkte ersetzen keine medizinische Behandlung, sie unterstützen die Hautpflege im Rahmen der pflegerischen Versorgung.

Worauf es bei der Hautpflege wirklich ankommt

Unabhängig vom konkreten Produkt gilt:
Regelmäßigkeit ist entscheidend. Trockene Haut verbessert sich nicht durch gelegentliches Eincremen, sondern durch konsequente Pflege.

Ebenso wichtig ist die Beobachtung:



  • Gibt es Rötungen?
  • Entstehen kleine Risse?
  • Verändert sich die Hautstruktur?

Frühzeitiges Reagieren verhindert größere Probleme.

Hautpflege ist Teil guter Pflege

Pflege bedeutet nicht nur Unterstützung bei Mobilität oder Medikamentengabe. Auch Hautpflege ist ein wichtiger Bestandteil der täglichen Versorgung. Eine gut gepflegte Haut fühlt sich nicht nur besser an - sie ist widerstandsfähiger und weniger anfällig für Verletzungen. Gerade bei älteren Menschen oder bei Pflegegrad 4 und 5 spielt dieser Aspekt eine große Rolle.

Unser Fazit

Trockene Haut an Füßen und Beinen ist im Pflegealltag keine Kleinigkeit.
Mit der richtigen Pflege lässt sich jedoch viel erreichen. In unserer Praxis haben sich Schaumcremes - wie die
Allpresan Derma Med Repair Schaum-Creme - besonders bei trockener Haut und gleichzeitiger Kompressionstherapie bewährt.

Wenn Sie Fragen zur Hautpflege im Rahmen der ambulanten Versorgung haben, sprechen Sie uns gern an.

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