PTW Pflegeteam Hamburg erzielt Bestnote bei der MD-Qualitätsprüfung 2025

27. Oktober 2025

Am 3. September 2025 wurden wir durch den Medizinischen Dienst (MD) im Rahmen der gesetzlichen Qualitätsprüfung nach § 114 SGB XI überprüft.


Das Ergebnis dieser Regelprüfung kann sich sehen lassen:

Gesamtergebnis: 1,0 – sehr gut

Worum geht es bei der MD-Qualitätsprüfung?

Die Qualitätsprüfungen werden jährlich von den Landesverbänden der Pflegekassen beauftragt und durch den Medizinischen Dienst (MD) oder den Prüfdienst der Privaten Krankenversicherung (PKV) durchgeführt.


Ziel ist es, die Qualität ambulanter Pflegedienste transparent, vergleichbar und für Pflegebedürftige nachvollziehbar zu machen.


Bewertet werden bis zu 46 Einzelkriterien, die sich auf vier große Qualitätsbereiche verteilen:

  1. Pflegerische Leistungen – z. B. Körperpflege, Ernährung, Mobilität, Dekubitusprophylaxe
  2. Ärztlich verordnete pflegerische Leistungen – z. B. Medikamentengabe, Wundversorgung, Kommunikation mit Ärzten
  3. Dienstleistung und Organisation – z. B. Datenschutz, Beschwerdemanagement, Fortbildungsplanung, Notfallorganisation
  4. Befragung der pflegebedürftigen Menschen – z. B. Zufriedenheit, Erreichbarkeit, Freundlichkeit, Zuverlässigkeit

Qualität ist Teamarbeit

Hinter einem solchen Ergebnis stehen viele Menschen – und jede Menge Herzblut.


Unser Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit Kompetenz, Achtsamkeit und Empathie täglich dazu beitragen, dass unsere Kund*innen sich in ihrer häuslichen Umgebung sicher und gut versorgt fühlen.


Besonders stolz sind wir darauf, dass auch die Befragung unserer Kunden/innen die Note 1,0

(sehr gut) ergeben hat.


Diese hohe Zufriedenheit bestätigt uns, dass unsere Arbeit nicht nur fachlich, sondern auch menschlich überzeugt.

Unser Anspruch bleibt

Wir sehen dieses herausragende Ergebnis nicht als Abschluss, sondern als Ansporn. Qualität in der Pflege bedeutet für uns ständige Weiterentwicklung – im fachlichen, organisatorischen und menschlichen Bereich.


Denn gute Pflege entsteht dort, wo Vertrauen, Kompetenz und Herz zusammenkommen.

von Carsten Hackamp 3. Juni 2026
Wer Inkontinenzmaterial benötigt, ist oft zunächst verunsichert: Was läuft über die Krankenkasse, was über die Pflegekasse – und wie geht man konkret vor? Tatsächlich muss man hier zwei Bereiche klar voneinander unterscheiden: Zum einen gibt es körpernahe Inkontinenzhilfen , also Produkte, die direkt am Körper getragen werden, etwa Windelhosen, Pants oder Vorlagen . Diese laufen in der Regel über die Krankenkasse und werden per ärztlich rezeptiert (Inkontinenz-Dauerversorgung) . Zum anderen gibt es Pflegehilfsmittel zum Verbrauch nach SGB XI . Dazu gehören beispielsweise Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Schutzschürzen oder Bettschutzeinlagen . Diese Produkte laufen über die Pflegekasse und können bei vorhandenem Pflegegrad gesondert beantragt werden.
von Carsten Hackamp 21. Mai 2026
Wenn ein Kind dauerhaft auf Unterstützung angewiesen ist, taucht früher oder später die Frage nach dem Pflegegrad auf. Viele Eltern sind dabei verunsichert: Warum wird bei Kindern anders begutachtet als bei Erwachsenen? Und weshalb werden gerade die Kleinsten oft „einen Pflegegrad höher" eingestuft?  In diesem Beitrag erklären wir in Ruhe und gut verständlich, wie die Einstufung bei Kindern funktioniert, was die Sonderregel für Kinder bis 18 Monate bedeutet und worauf Sie als Familie achten sollten.
von Carsten Hackamp 20. Mai 2026
Ein Schwerbehindertenausweis kann im Alltag vieles erleichtern. Trotzdem erleben wir in der Beratung immer wieder, dass Betroffene und Angehörige unsicher sind: Wo beantragt man den Schwerbehindertenausweis in Hamburg? Welche Unterlagen werden benötigt? Und was kann man tun, wenn der Antrag abgelehnt wird?  Die gute Nachricht ist: Der Antrag lässt sich in Hamburg grundsätzlich gut vorbereiten. Wichtig ist vor allem, die eigenen gesundheitlichen Einschränkungen vollständig zu schildern und passende Unterlagen beizufügen.
von Carsten Hackamp 13. April 2026
Wenn ein Pflegegrad abgelehnt wird oder die Einstufung deutlich zu niedrig ausfällt, ist das für viele Familien erst einmal frustrierend. Oft entsteht das Gefühl, dass der tatsächliche Alltag, die Sorgen und die Belastung nicht richtig gesehen wurden. Gerade Angehörige, die jeden Tag unterstützen, erleben solche Entscheidungen häufig als schwer nachvollziehbar.  Wichtig ist aber: Eine Ablehnung oder eine zu niedrige Einstufung muss nicht einfach hingenommen werden. Es gibt die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen und die Situation noch einmal prüfen zu lassen.
von Carsten Hackamp 13. April 2026
Wer ein Kind oder einen Angehörigen mit Schwerbehinderung begleitet, hat im Alltag oft vieles gleichzeitig zu tragen: Organisation, Termine, Sorge, Pflege und Verantwortung.  Umso wichtiger ist es zu wissen, dass es unter bestimmten Voraussetzungen auch steuerliche Entlastungen geben kann. Dazu gehören zum Beispiel der Behinderten-Pauschbetrag, der Pflege-Pauschbetrag oder Vergünstigungen bei Fahrtkosten und der Kfz-Steuer.
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Wer das eigene Zuhause barriereärmer gestalten möchte, kann seit dem 8. April 2026 wieder von der KfW-Förderung profitieren. Damit steht für bestimmte Umbaumaßnahmen erneut ein Zuschuss von bis zu 6.250 Euro zur Verfügung.  Das ist besonders interessant für Menschen, die ihre Wohnung oder ihr Haus an veränderte gesundheitliche oder altersbedingte Bedürfnisse anpassen möchten. Grundlage dafür ist das KfW-Programm 455-B „Barrierereduzierung – Investitionszuschuss“.
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Menschen mit Demenz profitieren im Alltag besonders von festen Abläufen und vertrauten Gewohnheiten. Dieser Artikel zeigt, warum Struktur Sicherheit gibt und wie Angehörige die Pflege zu Hause mit einfachen Routinen erleichtern können. Wenn ein nahestehender Mensch an Demenz erkrankt, verändert sich der Alltag oft leise und schrittweise. Was früher selbstverständlich war, wird unsicher. Termine geraten durcheinander, gewohnte Abläufe verlieren ihre Klarheit und vertraute Tätigkeiten fallen schwer. Für Angehörige entsteht dadurch häufig das Gefühl, ständig reagieren zu müssen, ohne wirklich planen zu können. Gerade bei Demenz hilft jedoch nicht permanente Anpassung, sondern Verlässlichkeit. Kleine, wiederkehrende Routinen geben Orientierung und können den Alltag für alle Beteiligten spürbar entspannen.
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